Madame de Staël

Madame de StaëlMadame de Staël, die Tochter des vermögenden Finanzministers Necker, stand von Geburt an auf der Sonnenseite des Lebens. Sie wurde zur Vorzeige-Liberalen ihrer Zeit und ihr beliebter Salon zum Treffpunkt der gemäßigten Revolutionäre. Starke Worte gegen die Tyrannen, Champagner für die gute Stimmung. Als die Revolution radikal wurde, stand die Kutsche bereits vor der Tür. Reiseziel: das Schloss Coppet am Genfer See. Hier setzte sie ihren Kampf gegen die Mächtigen mit Kaminfeuer und Dienstboten fort. Madame de Staël liebte die Revolution – solange die echten Revolutionäre nicht durch die Tür kamen. Der Pöbel musste draußen bleiben.

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1766 - 1817

Unterschrift von Madame de Staël

Zitate

Seit der Revolution des 9. Thermidor gibt es in Frankreich nur zwei einflussreiche Parteien: die Freunde einer gerechten und freien Republik und die Aufwiegler, die eine blutdürstige Anarchie fördern.
Madame de Staël, Juni 1795

Man muss im Leben zwischen Langeweile und Qual wählen.
Madame de Staël, 1800

Das Leben scheint oft nur ein langer Schiffbruch zu sein.
Madame de Staël, Betrachtungen über den Selbstmord, 1813

Le Moniteur

8. Juni 1818



Madame de Staël als Corinne, die Hauptfigur ihres erfolgreichen Romans.

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