Madame Roland

Madame RolandManon Roland war ein außergewöhnliches Mädchen. Begabt, neugierig, unkonventionell. Mit elf Jahren ging sie freiwillig für ein Jahr ins Kloster. Nicht aus Frömmigkeit, sondern aus Sehnsucht nach einem großen und ernsten, nach einem anderen Leben. Sie heiratete einen deutlich älteren Mann: Jean-Marie Roland. Er war Beamter und Journalist, wurde später Minister. Sie schrieb seine Artikel, sie machte seine Politik. Ihr Pariser Salon wurde zum Treffpunkt der gemäßigten Republikaner. Madame Roland war die Seele der Girondisten. Doch als der König gestürzt und die Republik Wirklichkeit wurde, ging die Radikalisierung weiter. Manon machte nicht mit. Das war ihr Todesurteil. Am 8. November 1793 bestieg sie die Guillotine. Ihrem Mann war vorher die Flucht gelungen. Er brachte sich um, als er vom Tod seiner Frau erfuhr.

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1754 - 1793

Unterschrift von Madame Roland

Zitate

Danton lenkt alles; und wir sind nur Unterdrückte, bis wir schließlich seine Opfer werden.
Manon Roland, September 1792.

Ich liebte die Republik, bevor sie existierte.
Manon Roland in ihren Memoiren, die sie in der Haft schrieb.

O Freiheit, welche Verbrechen geschehen in deinem Namen!
Die letzten Worte von Manon Roland im Angesicht der Guillotine.

Le Moniteur

Décadi, 2e décade de Brumaire, l'an 2 de la République une et indivisible
(10. November 1793)



Madame Roland vor dem Revolutionstribunal

Externe Links