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19 Fri­maire
An CCXXXIV

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Maximilien Robespierre

Maximilien RobespierreMaximilien Robespierre hatte nur eine einzige große Liebe: Jean-Jacques Rousseau. Er kannte seine Werke auswendig. Den Ausbruch der Revolution nutzte der fleißige Anwalt aus der Provinz, um den Traum einer idealen Republik nach den Vorgaben seines Meisterphilosophen zu verwirklichen. Um jeden Preis. Als Abgeordneter im Konvent und emsiger Jakobiner erwarb er sich den Titel des Unbestechlichen. Gewissenhaft, ehrlich und enthaltsam, lebte er zur Untermiete in einem kleinen Zimmer bei einem Tischler in Paris. Aber im mächtigen Wohlfahrtsausschuss bestimmte Robespierre die Politik der Schreckensherrschaft. Dort entschied er über Leben und Tod – mit dem ruhigen Gewissen gesegnet, dass er Recht hatte. In seinen ausschweifenden Reden sprach er die Tugend und den Terror heilig. Robespierre starb unter dem Jubel des Volkes auf der Guillotine.

1758 - 1794

Unterschrift von Maximilien Robespierre

Zitate

Terror – ohne ihn ist die Tugend machtlos. Tugend – ohne sie ist der Terror verderblich.
Robespierre, 5. Februar 1794

Wer in diesem Augenblick zittert, der ist schuldig. Denn nie zittert die Unschuld vor der öffentlichen Wachsamkeit.
Robespierre nach der Verhaftung Dantons

Er war der Sündenbock der Revolution.
Napoleon über Robespierre

Le Moniteur

Primedi, 11 Thermidor, l'an 2 de la République Française, une et indivisible

→ gallica.bnf.fr

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