Philippe Lebas

Philippe LebasPhilippe Lebas war ein gern gesehener Gast der Familie Duplay, bei der Robespierre untergekommen war. Er lernte dort seine Ehefrau Elisabeth kennen, die jüngste Tochter des Hauses. Lebas war Mitglied im Sicherheitsausschuss und dort der Einzige, auf den sich Robespierre wirklich verlassen konnte – bis in den Tod. Am 9. Thermidor verlangte Lebas vom Konvent seine eigene Verhaftung, um sich von den Verschwörern gegen Robespierre eindeutig abzugrenzen. Einige Stunden später nahm er sich mit einem Pistolenschuss das Leben. Er war erst 29 Jahre alt. Sechs Wochen zuvor war sein Sohn geboren worden, der spätere Erzieher Napoleons III. und Präsident des Institut de France.

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1764 - 1794

Unterschrift von Philippe Lebas

Zitate

Nun haben wir unseren Weg gewählt. Die Brücken hinter uns sind abgebrochen, und wir müssen vorwärtsgehen, ob wir wollen oder nicht. Und jetzt vor allem gilt das Wort: frei zu leben oder zu sterben
Lebas, Brief an Robespierre, am Abend vor der Hinrichtung des Königs

Die Bürgerinnen von Straßburg werden ersucht, die deutsche Kleidung aufzugeben, da ihre Herzen französisch sind
Saint-Just und Lebas, 15. November 1793

Ich will mit der Schande dieses Dekrets nichts zu tun haben. Ich verlange ebenfalls meine Verhaftung
Lebas im Konvent, 9. Thermidor (27. Juli 1794)

Le Moniteur

Primedi, 11 Thermidor, l'an 2 de la République Française, une et indivisible
(29. Juli 1794)



Philippe Lebas erschoss sich in der Nacht vom 9. auf den 10. Thermidor im Rathaus von Paris.

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