André Jeanbon Saint-André

André Jeanbon Saint-AndréJeanbon war ein Parteigänger Robespierres. Als Mitglied des Wohlfahrtsausschusses unterstützte er dessen Politik, war jedoch die meiste Zeit als Fachmann für die Marine und die Kriegsrüstung auf Missionen in der Provinz. Als Robespierre gestürzt wurde, war er nicht in Paris. Die Thermidorianer wählten ihn deshalb unter dem Vorwand seiner Abwesenheit aus dem Wohlfahrtsausschuss ab. Anschließend war er – als einer der Verantwortlichen für den Terror – ein halbes Jahr inhaftiert. Nach seiner Freilassung konnte er schnell wieder Fuß in der Politik fassen. 1801 ernannte Napoleon ihn zum Präfekten in der deutschen Stadt Mainz. Dort setzte sich Jeanbon ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit für das Wohl seiner Soldaten ein. Er starb an Typhus.

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1749 - 1813

Unterschrift von André Jeanbon Saint-André

Zitate

Meine Ansichten sind nicht frei von Irrtum; aber mein Herz ist gegen jeden Vorwurf der Falschheit und einer meinem Land schädlichen Intrige erhaben.
Jeanbon, Januar 1793

Die Erfahrung lehrt, dass die Revolution keineswegs vollendet ist. Dem Konvent muss ganz offen gesagt werden: Ihr seid eine revolutionäre Versammlung.
Jeanbon in einem Brief an Barère, 26. März 1793

Unter diesem Denkmal, schlicht wie er selbst, ruht J. B. Baron de St. André, Präfekt des Départements Mont-Tonnerre.
Grabinschrift auf dem Friedhof von Mainz

Le Moniteur

5. November 1793



An Typhus erkrankte Soldaten, Mainz 1813

Externe Links