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Nonidi 19 Frimaire An CCXXXIV |
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Eléonore Duplay war die Tochter des Tischlers Maurice Duplay, bei dem Maximilien Robespierre zur Untermiete wohnte. Sie galt als die Geliebte des Unbestechlichen – ob sie es wirklich war, ist bis heute ungeklärt. Ihre Schwester Elisabeth, die mit einem Konventsabgeordneten verheiratet war, versicherte, dass Eléonore Robespierre versprochen war. Aber Paris machte sich – natürlich nur hinter vorgehaltener Hand –lustig über die Natur der Beziehung zwischen der jungen Frau und dem verklemmten Robespierre, dessen Reden immer von der Tugend handelten. Nach dem 9. Thermidor wurde Eléonore verhaftet. Sie kam erst nach einigen Monaten wieder frei, weil ihr kein Verbrechen nachgewiesen werden konnte. Eléonore überlebte Robespierre fast 40 Jahre. Sie heiratete nie und bis an ihr Lebensende trug sie Schwarz. Sie war die Witwe Robespierre. Ihr Grab ist heute noch auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise zu finden.
Als altes Mädchen wird sie sterben und ihre freiwillige Unfruchtbarkeit als ein Opfer an den Schatten jenes Mannes tragen, der stets von der Melancholie der Unfruchtbarkeit umgeben war.
Friedrich Sieburg, 1935
Nichts ist unbegründeter als das Gerede über ein Liebesidyll zwischen Maximilien und Eleonore Duplay. Robespierre machte sich nicht viel aus Frauen.
Octave Aubry, 1945
Für Eléonore Duplay, Freundin von Maximilien Robespierre
Inschrift einer Gedenktafel der Association Maximilien Robespierre am Grab Eléonores vom Juli 2003 (Thermidor 211)

Ein Abend im Haus Duplay
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Jan Knupper 2025 | CCXXXIV