Madame Dubarry

Madame DubarryEine wirklich schöne Frau kann alles erreichen. Madame Dubarry schaffte den Aufstieg von der Dirne in einem Pariser Bordell zur Mätresse von Louis XV in Versailles. Sechs Jahre lang, bis zu seinem Tod, war sie seine Favoritin. Zum Dank verfügte er in seinem Testament ihre Verbannung in ein Kloster. Dort hielt sie es kaum ein Jahr aus und kehrte zurück auf ihr Schloss. Dann brach die Revolution aus, und sie suchte Zuflucht in England. 1793 erschien sie erneut in Paris – völlig unbekümmert. Was hatte sie schon getan? Doch das Revolutionstribunal zögerte nicht. Sie war die Mätresse eines Tyrannen gewesen. Das genügte für ein Todesurteil. Ihre Hinrichtung war grauenhaft. Madame Dubarry wollte nicht sterben. Sie wehrte sich mit Händen und Füßen, schrie und schlug um sich, bevor man sie auf das Brett legte und ihr Kopf fiel.

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1743 - 1793

Unterschrift von Madame Dubarry

Zitate

Man verzeiht einer Frau vieles – solange sie gefällt.
Madame Dubarry

Nach der Frau des letzten französischen Tyrannen muss nun auch das Urteil über die Geliebte seines schändlichen Vorgängers gefällt werden.
Fouquier-Tinville, Öffentlicher Ankläger beim Revolutionstribunal, 1793

Ich bitte Sie, Herr Henker, noch einen kleinen Augenblick!
Madame Dubarry, 8. Dezember 1793

Le Moniteur

10. Dezember 1793



Madame Dubarry (Film von Ernst Lubitsch, 1919)

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